alte-deutsche-schriften.de
 

Bitte sehr, hereinspaziert in unsere Schreibstube

Sie möchten alte Unterlagen (Akten etc.) lesen
oder in Opas Feldpost oder Uromas Briefen stöbern?

Aber selbst unter großen Mühen gelingt nur ein bruchstückhaftes Entziffern und
letztendlich wandern Opas Feldpostkarten, Uromas Briefe und ihr Poesiealbum wieder in die Schublade oder den Karton, denn Sie finden keine Zeit und Muße sich in die alte deutsche Schrift einzulesen?

In einem solchen Fall möchte wir Ihnen unseren Service anbieten, um Ihnen bei Ihrem Vorhaben zu helfen, die alten Schriftstücke wiederzuentdecken. Ob für Firmengeschichte, Ahnenforschung oder Heimatkunde.

Geschichtliches

Die alte deutsche Schrift bzw. die Kurrentschrift sowie die Schulschrift "Sütterlin" wurden bis zum 1. September 1941 in den deutschen Schulen gelehrt. Entscheidender Auslöser, der zum Verschwinden der deutschen Schrift als Schreibschrift und der Fraktur als Druckschrift führte, war eine Anordnung vom 3. Januar 1941 des Reichsleiters der NSDAP, Martin Bormann. Dieser Erlaß zur alleinigen Unterrichtung der lateinischen Schreibschrift als neuer "deutscher Normalschrift" verlangte auch umgehend die Verwendung der "runden Schrift" Antiqua statt der "gebrochenen Schrift" Fraktur in allen Publikationen. Nach dem Kriege durfte zwar die deutsche Schreibschrift wieder an den Schulen gelehrt werden, doch konnte sich die Schrift, die sich in rund 500 Jahren entwickelt hatte, nicht mehr durchsetzen.


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Ansicht der Kaiserstraße in Herten, 1900 Ausschnitt eines privaten Briefes Oberhausen Marktstraße, um 1910 Ausschnitt eines privaten Briefes Kohlenwertstoffanlage Gewerkschaft Deutscher Kaiser III, später Kokerei August Thyssen, etwa 1900

Die Transkription

So können leider immer weniger Leute diese Schrift lesen und die Briefe, Tagebücher und Reiseberichte der Groß- oder Urgroßeltern z. B. verstauben in irgendwelchen Schachteln, bis sie eines Tages völlig vergessen werden und bald niemand mehr sie lesen kann.

Daher bieten wir Ihnen an, Ihre alten Schriftstücke wie Tagebücher, Briefe, Urkunden, Kirchenbücher oder Archivalien aus dem Stadtarchiv für Sie aus der deutschen Schreibschrift wie Kurrent, Kanzlei oder Sütterlin in die gängige lateinische Schrift umzuschreiben (Diskretion über den Inhalt der Dokumente ist selbstverständlich). Der Kostenbeitrag beziffert sich auf einen halben Cent je Zeichen, etwa 3 € pro Seite. Bei schlecht leserlichen Dokumenten entsprechend etwas mehr, denn damals wie heute gibt es das Problem unleserlicher Handschriften. Der Beitrag wird ausschließlich zur Finanzierung der Website verwandt damit sie weiterhin ohne Werbung auskommt.


Über uns


Wir sind zwar keine vielköpfige Schreibstube wie auf dem Bild dargestellt aber wir verfügen über solide und langjährige Sachkenntnis. Mein Vater hat mich die Schrift gelehrt und mein Engagement als Hobbyhistorikerin brachte mir bei jahrelanger Archivarbeit (insbesondere bei Auswertung vieler Bauanträge verschiedener Bergwerks- und Kokereianlagen) jede Menge Transkriptions-Erfahrungen. Ferner gehen mir mein Lebensgefährte und seine Mutter zur Hand.


Sie sind neugierig geworden? Sie haben Fragen? Dann treten Sie mit uns in Kontakt - wir freuen uns, von Ihnen zu hören!



Abbildung unten: Erste Seite des Bauantrages der Gasanstalt Herten
vom 16. Februar 1900
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Michaela Berg    Herten i. Westfalen    webmaster (AT) kohle-koks-gas-teer.de